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BOKU - VIBT: gerüstet für die Zukunft

Permalink16.11.2009
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Das VIBT (Vienna Institute of BioTechnology der Universität für Bodenkultur Wien) ist ein Biotechnologie- beziehungsweise Applied Life Science-Cluster, der die Departments der Biotechnologie mit dem IAM (Institut für Angewandte Mikrobiologie) und der Bioinformatik, Chemie und Lebensmitteltechnologie sowie die Departments für Nanobiotechnologie und Angewandte Genetik und Zellbiologie umfasst. Der Fokus des VIBT liegt vorwiegend auf bioverfahrenstechnischer, bio- und nanobiotechnologischer sowie biochemischer Umsetzung von Erkenntnissen der modernen Life Science Forschung in sozioökonomischen Wertschöpfungsketten.

Mit der bioindustriell-technologischen Ausrichtung ergänzt das VIBT den Biotech-Standort Wien synergistisch zu anderen Einrichtungen in und um Wien, die stärker grundlagenorientiert ausgerichtet sind. Die Fokussierung auf ingenieurwissenschaftliche Forschung in dem sich schnell entwickelnden Bereich der „Applied Life Sciences“ wird als Gegenpol zum Trend gesehen, diesen Bereich der Forschung immer mehr an außeruniversitäre Einrichtungen abzugeben. Der daraus resultierende Mangel an gut ausgebildeten TechnologInnen wird vielleicht nicht unmittelbar spürbar sein, aber den Technologie- und Innvoationsvorsprung Europas im globalen Kontext gefährden. Das Konzept des VIBT sieht vor, eine Forschungs-, Ausbildungs- und Technologieentwicklungseinheit zu realisieren und in weiterer Folge mit forschungsgeleiteter Lehre den Nachwuchs an exzellenten TechnologInnen zu sichern.

Die WissenschafterInnen des VIBT arbeiten transdiziplinär an Lösungen gesellschaftsrelevanter Fragen aus den Bereichen Medizin, Ernährung, Umwelt und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Die Vernetzung dieser Bereiche und Disziplinen am VIBT ist einzigartig. Bioverfahrenstechnische Technologieplattformen, ergänzt durch Analytikplattformen für Proteine etc. ergeben ein Konzept zur Realisierung von umfassenden bioindustriellen Wertschöpfungsketten.

Ein zentrales Element ist die Ansiedlung von Biotech-Start Up-Firmen in der Peripherie der BOKU-Institute. Mit dem als Gründerzentrum angelegten Konzept soll kurz- und langfristig die bioindustrielle Entwicklung nachhaltig befruchtet werden und zwar auf den Ebenen der Ausbildung von ForscherInnen und IngenieurInnen sowie mit innovativen Technologien, neuen Produkten und maßgeschneiderten Problemlösungen im Bereich der roten, weißen und grünen Biotechnologie.

Die rote Biotechnologie umfasst mit der Erzeugung von Hormonen, Antikörpern, Enzymen, komplexer Proteine und Impfstoffen das breite Feld der bio-pharmazeutischen Technologie. Biologische Arzneimittel werden am VIBT mit biotechnologischen Verfahren bis hin zur klinischen Erprobung am Menschen entwickelt. Strategien für individuelle Tumortherapien auf Basis körpereigner Zellen und die Erforschung und Entwicklung von Tumorzellen, die in der Lage sind, Biopharmazeutika zu produzieren, sind ein weiterer Schwerpunkt des VIBT.

(Quelle: BOKU Wien)

BOKU VIBT – Neues Kompetenzzentrum für Bio- und Lebensmitteltechnologie eröffnet

Permalink16.11.2009
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24.000 Quadratmeter für universitäre und private Forschung, Entwicklung und Ausbildung auf höchstem Niveau – und das mit direkter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz: Der Erweiterungsbau für das Vienna Institute of BioTechnology (VIBT) der Universität für Bodenkultur in der Wiener Muthgasse ist fertig. Wissenschaftsminister Johannes Hahn, der Wiener Bürgermeister Michael Häupl, BAI GF Thomas Jakoubek sowie der geschäftsführende BOKU-Rektor Martin Gerzabek und Universitätsprofessor Hermann Katinger eröffneten heute, Donnerstag, das auf modernstem Stand der Technik realisierte Gebäude.

Nach nur rund zwei Jahren Bauzeit hat die Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co „Alpha“ KEG das Gebäude fertig gestellt. Die Glamas ist ein Konsortium aus BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, Porr Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH, Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H. WSE sowie MAP Bürodienstleistung Gesellschaft mbH, einer Tochter der Vienna Insurance Group. Die BOKU wird im neuen, mit einer Holzfachwerkbrücke über die Muthgasse direkt mit dem Hauptgebäude verbundenen Haus rund 14.000 Quadratmeter selbst nutzen. Den Rest der Fläche belegen Spin-Off-Betriebe aus den Bereichen Biotechnologie und Pharmazie.

„Die Eröffnung dieses Labor- und Bürogebäudes ist ein weiterer Meilenstein für den Forschungsstandort Wien“, freute sich Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Das Vienna Institute of BioTechnology (VIBT) sei ein Beleg dafür, dass österreichische Universitäten dank gezielter Schwerpunktsetzungen international reüssieren könnten und Standards in der Grundlagenforschung setzten.

„Das VIBT stärkt den Wissenschaftsstandort Wien dank seiner Schwerpunkte Biotechnologie und Nanobiotechnologie, Lebensmittel – Gesundheit – Ernährung sowie Wasser – Atmosphäre – Umwelt enorm“, sagte Bürgermeister Michael Häupl über die bauliche Erweiterung. „Besonders positiv ist, dass hier die Wissenschafter der Universität - nun auch räumlich verbunden - eng mit neuen Unternehmen aus der Forschung zusammenarbeiten können. Diese Vernetzung ist wichtig und nützt sowohl der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung.“

Der geschäftsführende Rektor der BOKU, Martin Gerzabek, und Univ. Prof. Hermann Katinger: „Der Biotechnologiestandort Muthgasse hat sich mit seinen Partnerschaften aus der Industrie zunehmend zum wichtigen Know-How-Zentrum für die biotechnologische Verfahrenstechnik in Lehre und Forschung entwickelt. Hier sind fachverwandte Disziplinen aus Angewandter Mikrobiologie, Nanobiotechnologie, Lebensmittelwissenschaften, Angewandter Genetik, Chemie und Wasserwirtschaft zusammengeführt. Das VIBT der BOKU ist als Think Tank konzipiert und verbindet naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen."

Die räumliche Erweiterung des VIBT wertet den hochattraktiven Standort in der Muthgasse im 19. Wiener Gemeindebezirk weiter auf. „Die Glamas und die WSE verfügen hier über weitere Flächen. Wir sind uns des großen Potenzials dieses Areals bewusst und bei künftigem Bedarf gerne bereit, weitere Erweiterungen für universitäre und wirtschaftliche Nutzer zu bauen“, sagte Josef Herwei, Geschäftsführer der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft.

Auch der Geschäftsführer der PORR Solutions, Friedrich Gruber, ist vom Erfolg des Standortes überzeugt: “Das Projekt ist für uns als PORR Solutions eine nachhaltige Investition in die Zukunft.“ Durch die langjährige Erfahrung aller an der Glamas beteiligten Unternehmen im Bereich Spezialimmobilien wurde die Erfolgsgeschichte nach der Entwicklung der Bauteile BOKU I und BOKU II am Standort Muthgasse mit dem Neubau des Vienna Institute of BioTechnology fortgesetzt.

Thomas Jakoubek, Geschäftsführer der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen der Glamas, der Stadt Wien und der BOKU: „Ich freue mich, dass wir dank aller Beteiligten heute ein bestens funktionierendes Gebäude an seine künftigen Nutzer übergeben können, welches den Standort Muthgasse - neben dem Tech Gate Vienna und der Dr.-Bohr-Gasse - zu einem Center of Excellence machen wird, in dem Wissenschaft und Anwendung, in Form von Spin-Off-Betrieben, an einem Ort vereint werden.“

Die Errichtungskosten des Gebäudes von rund 60 Millionen Euro (netto, ohne Ersteinrichtung) wurden von der Glamas getragen. Die Finanzierung erfolgte mit Eigenmitteln und einem an die Nutzung angepassten innovativen Leasingmodell der UniCredit Bank Austria Leasing. Die Refinanzierung geschieht über Mieten der Universität für Bodenkultur und der Spin-Off-Betriebe.

Das Projekt BOKU BioTech Zentrum Muthgasse wurde 2005 mittels europaweiter Auslobung, Wettbewerb und Verhandlungsverfahren eingeleitet. Die Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co Alpha KEG wurde damals von einer Jury zum Sieger erklärt. Mit der BOKU wurde im September 2006 ein Mietvertrag über rund 60 Prozent der Gesamtfläche des Gebäudes abgeschlossen.

(Quelle: BOKU Wien)

GEO-Tag der Artenvielfalt bilanziert rund 1.800 Tier- und Pflanzenarten im Wildtierland in den Brohmer Bergen (Mecklenburg-Vorpommern)

Permalink22.09.2009
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Über 80 Experten für Flora und Fauna erforschten
gestern das Artenvorkommen im Wildtierland in Klepelshagen bei Strasburg
(Uckermark/Mecklenburg-Vorpommern). In dem mehr als 1.000 Hektar großen Gebiet
dokumentierten sie dabei rund 1.800 Arten.

Dass reich strukturierte Wälder und saubere Gewässer zu einem Anstieg des
Artenvorkommens gefährdeter Arten beitragen können, belegen die
außergewöhnlichen Funde bei den Pilzen. Hier wurden insgesamt über 170 Arten
nachgewiesen, davon fünf Erstfunde für Mecklenburg-Vorpommern: Als herausragend
bezeichneten die Fachleute den Nachweis der Schleimpilzart Gloetinia juncorum.
Bemerkenswert sind auch die Bestimmung der Schlauchpilzarten Miladina
lechitina, Pachyella babingtonii, Mollisia pilosa und Cyathicula starbaeckii,
die auch deutschlandweit auf der Roten Liste zu finden sind.

Insgesamt konnten 96 Vogelarten erfasst werden. Die Trauerseeschwalbe
(Chlidonias niger), die in Mecklenburg-Vorpommern vom Aussterben bedroht ist,
wurde mehrfach gesichtet. Im Wildtierland brüten etwa 20 Prozent des gesamten
Landesbestandes. Außerdem konnten der stark gefährdete Wendehals (Jynx
torquilla) und der gefährdete Grünspecht (Picus viridis) dokumentiert werden.

Besonders hervorzuheben bei den Funden der Höheren Pflanzen sind das
Graben-Veilchen (Viola persicifolia) und die Echte Gelb-Segge (Carex flava),
die beide in der Roten Liste von Mecklenburg-Vorpommern als vom Aussterben
bedroht eingestuft werden.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass wildtierfreundliche Land- und
Forstwirtschaft die Artenvielfalt unterstützen und fördern. Seit 17 Jahren wird
im Wildtierland eine ökologisch Landwirtschaft unter Berücksichtigung der
Lebensraumansprüche der Tier- und Pflanzenwelt betrieben.

Projekte in ganz Deutschland und darüber hinaus
Insgesamt gibt es in diesem Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz
über 400 Aktionen zum GEO-Tag der Artenvielfalt, an denen jedes Jahr mehr als
20.000 Menschen beteiligt sind. Weitere Aktionen fanden in Belgien, Italien,
Polen sowie in Namibia, Aserbaidschan und Singapur statt.

(Quelle: GEO Marktkommunikation, 15.06.2009)

Neuer Impfstoff gegen Schweinegrippe-Virus A (H1N1): Biotech-Sparte von Sartorius erhält von führenden Impfstoffherstellern umfangreiche zusätzliche Aufträge

Permalink22.09.2009
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Die Biotechnologie-Sparte der Sartorius AG,
die unter Sartorius Stedim Biotech firmiert und ein international
führender Zulieferer der Pharma- und Biotech-Industrie ist, hat jetzt
von führenden Impfstoffherstellern mehrere Großaufträge über
Verbrauchsmaterial für die Produktion von Grippeimpfstoffen erhalten.
Die Impfstoffproduzenten bestellten vor allem Spezialfilter, aseptische
Einwegbehälter sowie weitere Einweg-Produkte. Diese werden insbesondere
zur Sterilfiltration von pharmazeutischen Flüssigkeiten und zur Lagerung
und den Transport von Zwischenprodukten des Serums eingesetzt. Innerhalb
der Produktpalette der Sartorius Stedim Biotech sind die Einweg-Produkte
besonders margenstark. Die erhaltenen und die weiteren erwarteten
Zusatzaufträge dürften den Jahresumsatz von Sartorius Stedim Biotech um
mehr als einen Prozentpunkt erhöhen und überproportional zum
Gewinnwachstum beitragen.

Die Aufträge stehen im Zusammenhang mit Tests und den Vorbereitungen der
Impfstoffhersteller für den Produktionsstart des Grippeimpfstoffs gegen
A (H1N1), der in wenigen Monaten erwartet wird. Die Regierungen mehrerer
Staaten haben inzwischen bei den Herstellern größere Impfstoffmengen
angefragt, um Sicherheitsbestände für ihre Bevölkerungen aufzubauen.
Sartorius Stedim Biotech rechnet infolge der weltweiten Ausweitung der
Impfstoff-produktion auch für die kommenden Monate mit weiteren
Bestellungen. Das Unternehmen ist ein gefragter Partner der
Impfstoffindustrie und ist Lieferant sowohl für die klassische
Impfstoffproduktion als auch für innovative Verfahren durch Fermentation
in Zellkulturen.

„Wir beobachten die Situation sehr genau und stehen in engem Austausch
mit unseren globalen Kunden, um optimal vorbereitet zu sein“, so Dr.
Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG. „Auch
unabhängig vom jetzigen Ausbruch der Schweinegrippe haben wir die
wachsende Bedeutung des Impfstoffmarktes sehr frühzeitig erkannt und die
richtigen Produkte für dieses Segment entwickelt, vor allem solche für
den flexiblen Einweg-Gebrauch.“

Noch ist für den Schutz vor der Schweinegrippe kein Impfstoff verfügbar.
Allerdings wurde der Stamm des Virus bereits isoliert, so dass der Weg
für die Impfstoffentwicklung frei ist. Zulassungen für entsprechende
Musterimpfstoffe existieren bereits. Nach Einschätzung der
Weltgesundheitsorganisation WHO dürfte es fünf bis sechs Monate dauern,
bevor ein handelsüblicher Impfstoff bereitsteht. Produktionsstart wird
vorbehaltlich behördlicher Zulassung für Sommer 2009 erwartet.

Nach aktuellen Angaben der WHO wurden weltweit 17.410 Fälle der
Infektion mit dem Virus A (H1N1) bestätigt, 115 Menschen sind an ihren
Folgen gestorben.

(Quelle: Sartorius, 02.06.2009)

Naturwissenschaftler: Stundenstreichungen im achtjährigen Gymnasium gefährden Zukunftsfähigkeit unseres Landes

Permalink02.09.2009
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Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften aus Biologie, Chemie und Physik warnen in einem gemeinsamen Appell vor Stundenkürzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht an Gymnasien, wie sie jüngst
Günther Oettinger ins Gespräch gebracht hatte. Der baden-württembergische
Ministerpräsident will damit die zeitliche Belastung von Schülern an achtjährigen Gymnasien (G8) verringern.


Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO), die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) fordern von der badenwürttembergischen
Landesregierung, den Naturwissenschaften unbedingt einen ihrer
Bedeutung angemessenen Platz einzuräumen bzw. zu erhalten. Kürzungen bei den Naturwissenschaften sind ein Schritt mehr in die falsche Richtung. Die Naturwissenschaften müssen gleichrangig neben Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache stehen.


Naturwissenschaft und Technik gehören zu den Schlüsselfaktoren für das erfolgreiche Bestehen im Wettbewerb der Hochtechnologieländer. Forschung, Entwicklung und Innovation sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Diese sind ihrerseits angewiesen auf ein leistungsfähiges und
effizientes Bildungssystem. Die Unterrichtsfächer Biologie, Chemie und Physik leisten wesentliche Beiträge zur Studierfähigkeit der Abiturienten, insbesondere in Hinblick auf natur- und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Bildung durch Naturwissenschaften vermittelt neben
Faktenwissen weitere Kompetenzen wie Analysefähigkeit, Problemlösungskompetenz, Urteilsvermögen und das Denken in interdisziplinären Zusammenhängen. Naturwissenschaftliche
Bildung wirkt damit weit über die Grenzen der naturwissenschaftlichen Disziplinen hinaus in alle Lebensbereiche. Dies schließt auch soziale, ökologische, medizinisch-gesundheitliche, ökonomische und technologische Fragestellungen ein.


Vor diesem Hintergrund messen VBIO, GDCh und DPG der naturwissenschaftlichen Bildung im Gymnasium eine besondere Bedeutung bei. Sie haben dies bereits 2006 ausführlich in einer
gemeinsamen Stellungnahme, die auch der Landesregierung in Stuttgart zugesandt wurde, dargelegt. Umso besorgter sind Biologen, Chemiker und Physiker über die derzeit in Baden-Württemberg - aber
auch in anderen Bundesländern - stattfindende Diskussion über eine Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums. Sie sind überzeugt, dass eine Reform nicht zu einseitigen Einschränkungen des naturwissenschaftlichen Fächerkanons und damit zu einer nicht mehr vertretbaren Absenkung des allgemeinen Bildungsniveaus führen darf. Naturwissenschaften sind
Allgemeinbildung und Bestandteil der Zukunftsfähigkeit unseres Landes!

(Quelle: Verband deutscher Biologen, Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland; 12.02.08)

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